Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
"Frank Hucklenbroich" schrieb:
> Nö, wurde ja von der EZB selbst so herausgegeben. Und Bundeseigentum
ist
> eine EUR-Note schon mal gar nicht.
>
> BtW, in einer der e-bay Auktionen steht, daß der Schein in Acryl als
> "Münze" gilt ;-)
Hmmm, ich denke mal, dass dieser in Acrylglas gegossene Schein kein
zugelassenes Zahlungsmittel mehr ist. Da er von der EZB herausgegeben
wurde, entstehen für dieses Produkt ja auch nur die Materialkosten
und die Produktionskosten. Gesamtkosten könnten da vielleicht so
in dem Bereich 10Euro liegen (absoluter Schätzwert). Das heisst, die
EZB macht beim Verkauf Gewinn, ein Zwischenhändler ebenfalls. So
würde das ganze Produkt jedenfalls Sinn machen, das wäre nicht der
Fall, wenn das Produkt immer noch gültiges Zahlungsmittel wäre.
Und damit auch wirklich niemand den Schein als Zahlungsmittel
nutzen kann, ist er vergossen. Zumindest vermute ich das mal so.
Beim nächten Plus-Einkauf, versuche ich damit mal an der Kasse zu
bezahlen, wenns klappt, gebe ich euch bescheid ;-)
Gruss, Stefan
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
"Stefan Raeder" writes:
> Hmmm, ich denke mal, dass dieser in Acrylglas gegossene Schein kein
> zugelassenes Zahlungsmittel mehr ist.
Warum nicht? Sofern das Acryl so entfernt werden kann, daß
nachgewiesen werden kann, daß es sich um einen echten Schein handelt,
wird er von den Filialien der Landeszentralbanken sicherlich
eingetauscht werden, wie andere unansehnlich gewordene Banknoten.
> Da er von der EZB herausgegeben wurde, entstehen für dieses Produkt
> ja auch nur die Materialkosten und die Produktionskosten.
Die Banknote, sofern es sich um eine solche handelt, ist 100 Euro
wert. Daran, gibt es nichts zu deuteln.
> Das heisst, die EZB macht beim Verkauf Gewinn, ein Zwischenhändler
> ebenfalls. So würde das ganze Produkt jedenfalls Sinn machen, das
> wäre nicht der Fall, wenn das Produkt immer noch gültiges
> Zahlungsmittel wäre. Und damit auch wirklich niemand den Schein als
> Zahlungsmittel nutzen kann, ist er vergossen. Zumindest vermute ich
> das mal so.
Wenn ich mich recht entsinne sagt die EZB einfach nur "Es gibt gerade
soundsoviel Geld" - wieviel davon tatsächlich als Banknote oder
Münzen
existieren ist erst mal egal.
Ich sehe hier kein Problem. Vielleicht wollten sie die Dinger auch fpr
120 Euro verkaufen und hatten sich verrechnet, aber das Zerstören der
Blöcke, um die Banknoten aus dem Verkehr zu ziehen, ist pro Stpück
teurer als die 13 Euro Verlust gegenüber dem Banknotenwert.
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
Stefan Raeder schrieb:
> Hmmm, ist der Schein eigentlich richtig vergossen? Wenn ja, fällt
> das nicht irgendwie unter Beschädigung von Bundeseigentum oder
> so? Würde mich mal interessieren.
Wenn das Scheine aus Bundeseigentum waren, dann wohl ja. Diebstahl
dürfte das übrigens auch noch sein. Ich nehme aber mal an, dass sie
ihre
eigenen Geldscheine dafür hergenommen haben und nicht solche aus
Bundeseigentum.
Gruß,
Mark
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
Frank Hucklenbroich schrieb:
>Nö, wurde ja von der EZB selbst so herausgegeben.
Woher willst Du wissen, dass die EZB den Block herausgegeben hat? In der
Artikelbeschreibung steht das jedenfalls nicht.
Grüße
Florian
--
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Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
"Bastian Völker" schrieb:
> Die Differenz sind typische Werbekosten - und Werbung hat nunmal
> keinen unmittelbaren Gegenwert.
Sie hat häufig überhaupt keinen Wert ;-)
SCNR
Michael
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
Am Thu, 09 Mar 2006 13:40:42 +0100 schrieb Florian Kleinmanns:
> Frank Hucklenbroich schrieb:
>>Nö, wurde ja von der EZB selbst so herausgegeben.
>
> Woher willst Du wissen, dass die EZB den Block herausgegeben hat? In der
> Artikelbeschreibung steht das jedenfalls nicht.
Ich bezog mich auf Auktion Nr.:8390671799
Da heißt es u.a.:
" Es ist die dritte Ausgabe, die die EZB extra für Sammler ausgibt.
Die
limitierte Auflage beträgt nur 2000 Stück, jedes Exemplar ist mit
einer
fortlaufenden Nummer durchnummeriert. "
Dabei ist auch ein Zertifikat, in dem man leider das Kleingedruckte nicht
wirklich entziffern kann. Ich lese da nur was von "Die Banknoten wurden
gestaltet vom österreichischen Künstler ..."
Vielleicht doch keine "richtige" Banknote, sonder eher eine Art
Faksimile?
Das mit dem "Künstler" macht mich jetzt etwas stutzig, daß
man das
Kleingedruckte kaum lesen kann auch.
Grüße,
Frank
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
Andreas Froehlich schrieb:
> Kann ich diesen Geldschein bei der Bundesbank gegen einen
> "uneingegossenen" Umtauschen?
Nein. Absichtlich "beschädigte" Banknoten werden nicht
umgetauscht. Und
Absicht wird hier kaum zu leugnen sein.
Echte 100 Euro im Acrylblock =?ISO-8859-15?für 89 Euro?
Hallo Michael Landenberger,
Michael Landenberger schrieb:
> "Bastian Völker" schrieb:
>
>> Die Differenz sind typische Werbekosten - und Werbung hat nunmal
>> keinen unmittelbaren Gegenwert.
>
> Sie hat häufig überhaupt keinen Wert ;-)
Komisch, wovon kaufen dann die Macher ihr Essen?
Auch SCNR,
Hilmar