Diskrimination im Baumarkt
Volker Tonn schrieb:
>>> Auch der Käufer ist jetzt noch vollkommen frei[1] zu
entscheiden ob er
>>> dieses Angebot annimmt.
>>>
>>>
>> Nein, denn der Käufer hat zuvor schon sein Angebot abgegeben,
>>
> Nein, damit hat er sein Interesse bekundet und eine Preisauskunft
> angefordert.
Unsinn, der Verkäufer fordert im Laden dazu auf, ein Angebot abzugeben.
Das tut der Kunde an der Kasse, woraufhin der Verkäufer durch seine
Aufforderung "Zahlen sie ... Euro" annimmt.
> Und selbst dieser Preis ist ggf. immer noch verhandelbar.
> Der "Durchschnittsdeutsche" ist das nur nicht gewohnt :-)
Nein, ich kenne keinen der es gewohnt ist, nach der Zahlungsaufforderung
durch den Verkäufer (und somit nach Vertragsschluss) noch zu verhandeln.
Sowas macht man vorher.
Gruß
Michael
Diskrimination im Baumarkt
Diskrimination im Baumarkt
Holger Pollmann schrieb:
>
> Wenn der Verkäufer dann technisch nicht in der Lage ist, die
Bezahlung
> entgegenzunehmen, hat er ein Problem.
>
Was aber wieder zu Problemen führen kann, wenn die Karte vom Gerät
nicht
akzeptiert wird. Der Händler behauptet, meine Karte ist defekt und ich
behaupte, sein Lesegerät sei defekt.
Was jetzt?
Andreas
Diskrimination im Baumarkt
"N.Niedhammer" schrieb:
>Die geäußerte Vorstellung, dass ein polnischer
Staatsangehöriger eine
>dubios erscheinende Nationalität hat, grenzt (neben ungezogenen
>Manieren) an Volksverhetzung.
Nun, Volker hat nicht gesagt, daß Tomasz von "dubios erscheinender
Nationalität" ist, sondern daß jemand aus diesem Grunde...
irgendwie
handeln kann oder auch nicht.
Ich behaupte weiterhin, daß nicht die Tatsache ausschlaggebend war,
daß Tomasz Perso *polnisch* war, sondern daß der Perso *unbekannt*
war. Bedeutet, daß derselbe Fall auch bei Persos anderer Staaten oder
sogar EU-Länder eintreten kann, wenn das anwesende Verkaufspersonal
die Dinger nicht kennt.
MarionS
--
einwegadresse@marions.de
"Didnt they say the pen was mightier than the sword?" - James Bond
"Thanks to me they were right!" - Q
(GoldenEye)
Diskrimination im Baumarkt
Holger Pollmann schrieb:
>Ich warte, bis die Polizei kommt, erläutere der den Sachverhalt, und
die
>wird mir zustimmen, dem Chef dort erzählen, daß ich mich
rechtmäßig
>verhalten habe, und mich ziehen lassen.
Die Polizei könnte auch den Ausweis verifizieren und deinen Wohnort
feststellen, was den Baumarkt in die Lage versetzt, die Karte doch
noch zu akzeptieren (nach meiner Theorie mit dem "unbekannten
Ausweis").
MarionS
--
einwegadresse@marions.de
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Diskrimination im Baumarkt
Matthias Kryn wrote:
> Wenn Du für 700,- Euro mühevoll Kram zusammengesucht hast, und
> dann erzählt dir der Kassendepp, Du musst bar bezahlen,
> überlegst Du Dir mit Sicherheit, ob Du anderswo noch einmal zwei
> Stunden Zeit verbraten willst, oder die Sachen jetzt doch
> mitnimmst und eben das letzte Mal dort gekauft hast.
Wenn ich aber nicht genügend Bargeld dabei habe (und genau das
unterstelle ich auch mal dem OP) und jetzt extra noch zu $BANKOMAT
müsste, der beliebig weit weg von $BAUMARKT sein kann, dann gibt es
für
mich nicht viel zu überlegen, die Ware bleibt in $BAUMARKT und
einräumen dürfen sie auch selber.
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss
Diskrimination im Baumarkt
Walle wrote:
> Wenn *du* das Polizisten erklärst, *könnte* es klappen. Aber da
weder
> Durchschnittskunden noch Durchschnittspolizisten das BGB auswendig
> kennen, sehe ich für solche Konstellationen eher einen anderen
> Ausgang der Diskussion.
ACK.
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss
Diskrimination im Baumarkt
Christian Schmidt wrote:
> Es kommt natürlich darauf an, ob einem der 700 EUR Baumarkteinkauf es
> Wert ist, sich womöglich Wochenlang mit dem Thema beschäftigen
zu
> müssen. Oder ob man einfach wo anders kauft und die Zeit (und Nerven)
> in die Heimwerkerei steckt.
Dazu kommt, dass dieser Baumarkt ohnehin in Zukunft tabu ist, egal
welche Variante ich wähle. Und dann wähle ich die deutlich
stressfreiere.
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss
Diskrimination im Baumarkt
Marion Scheffels wrote:
>Ich behaupte weiterhin, daß nicht die Tatsache ausschlaggebend war,
>daß Tomasz Perso *polnisch* war, sondern daß der Perso
*unbekannt*
>war. Bedeutet, daß derselbe Fall auch bei Persos anderer Staaten oder
>sogar EU-Länder eintreten kann, wenn das anwesende Verkaufspersonal
>die Dinger nicht kennt.
Das ist aber nicht Tomasz Problem.
--
mit freundlichen Grüßen! Warum schließen Sie meine Gebote aus
?????
Holgi, +49-531-3497854 ! Weil ich es kann.