Diskrimination im Baumarkt
Am Sun, 23 Jul 2006 13:52:30 +0200 schrieb Tomasz Chmielewski:
> Das ärgert mich eigentlich am meisten: ohne Erkärung, ohne
> ausgesprochenen Grund, ohne Entschuldigung hat er mir die Zahlung mit
> der (deutschen EC-) Karte ziemlich unfreundlich verweigert.
> Er wird aber einen Grund gehabt haben - welcher mag das sein?
Unter http://www.bauhaus.info/index.php?id4 wird die Zahlung per
EC-Karte
angeboten. Einschränkungen sind dort nicht zu lesen. Weitergehende
Einschränkungen habe ich auf der gesamten Website auch nicht gefunden; was
selbstverständlich nicht heißt, daß es solche
Einschränkungen im Baumarkt
Köln-Porz nicht gibt.
Unter http://www.bauhaus.info/index.php?idI kannst Du mit der
Firma in
Kontakt treten. Bitte schildere dort Deine Erfahrungen, frag, warum keine
Zahlung per EC-Karte möglich war und teile uns bitte deren Antwort mit.
Die
Antwort würde mich durchaus auch interessieren.
--
cu - Mike
Diskrimination im Baumarkt
Diskrimination im Baumarkt
>> So z.B. "Höchstbetrag bei EC-Kartenzahlung 200,- EUR"
>> und/ oder "*bis* 400,- EUR nur bei Ausweisvorlage".
> Aber doch nicht bei Zahlung mit PIN, das geht die Firma
> garnichts an wie ich heiße.
Weiß jemand hierzu genaueres? Sind die Karten-Geräte die von den
Einzelhändlern
eingesetzt werden so designt, daß der Verkäufer zwar abrechnen, aber
nicht den
Namen der Person nachhalten kann? Ich mein der kann ja mit dem Namen und der
Kontonummer und der Information über die gekauften Artikel quasi
Konsumprofile
erstellen.
Diskrimination im Baumarkt
Frank Kozuschnik wrote:
>Vielleicht liegt das einfach daran, dass bei ec-Karten mit Chip die
>PIN inzwischen auch offline gepr
Diskrimination im Baumarkt
> Die geäußerte Vorstellung, dass ein polnischer
Staatsangehöriger
> eine dubios erscheinende Nationalität hat, grenzt (neben unge-
> zogenen Manieren) an Volksverhetzung.
Quatsch; sie geht nichtmal in die Richtung.
Oder glaubst Du daß der Verkäufer diesen Gedanken an andere Kunden
die dort an der Kasse stehen vermitteln will?
Diskrimination im Baumarkt
Kurt Guenter wrote:
>und was hat der Kunde damit zu tun?
Der Kunde könnte, wenn der Händler sich weigert, boshaft diesen
Verstoß bei
der Kartengesellschafft "petzen".
Bye
woffi
--
"Typische Rock.Gitarristen kennen weder Noten noch Akkorde beim
Vornamen."
"Macht nix. Spielen nach Noten ist wie Malen nach Zahlen."
(Lutz Bojasch und Henry Leyh in drmm)
Diskrimination im Baumarkt
Kathinka Wenz wrote:
>Und du bist sicher, dass an der Stelle, an der steht
"EC-Karten-Zahlung
>möglich", nicht auch steht, dass man sich vorbehält, sich
den Ausweis
>zeigen zu lassen?
Habe ich noch nie gesehen, und ich musste auch im Ausland noch nie meinen
Ausweis vorzeigen.
>Ich bin jedes mal froh, wenn jemand meinen Ausweis sehen will, weil ich
>die EC-Karte mit Unterschrift als absolut unsichere Zahlungsweise
>ansehe, die Unterschrift kann jeder üben, die steht hübsch hinten
auf
>der Karte drauf. Wenn jeder immer den Ausweis verlangen würde,
würde
>viel weniger passieren.
Das ist aber ein Problem des Händlers.
Bye
woffi
--
Das Ende ist nah ... man unterhält sich im Usenet über meine Zeugung
...
-Laura Ohrndorf in de.alt.fan.aldi
Diskrimination im Baumarkt
Am Sun, 23 Jul 2006 15:44:35 +0200 schrieb Gerald Gruner:
> Das musste ja kommen. Wenn man nicht mehr weiter weiß, immer den
§130
> reinhauen. Sag doch gleich, dass Baumarktmitarbeiter Nazis sind...
Godwins Law hast Dzu jetzt aber erfüllt!
--
cu - Mike
Diskrimination im Baumarkt
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Tonn schrieb:
>> "das macht dann 700 EUR".
> Auch der Käufer ist jetzt noch vollkommen frei[1] zu entscheiden ob
er
> dieses Angebot annimmt.
Er sagt "OK".
> Das ist nichts weiter als ein *verbindliches Angebot* und bezieht sich
> im Ladenverkauf/ Einzelhandel regelmässig auf Barzahlung.
Deshalb hängt ja auch das EC-Zeichen an der Eingangstür und an der
Kasse, nicht?
> Die Unsitte, den Wunsch per EC-Karte zahlen zu wollen erst jetzt zu
> eröffnen, ist nicht dem Verkäufer anzulasten. Ich kläre das
in aller
> Regel -gerade auch bei absehbar höheren Beträgen- vorher.
Die lebensnahe Annahme dürfte sein, daß für den Fall, daß
der Käufer
vor obigem "OK" noch fragt: "Sie akzeptieren doch
EC-Karten?" der
Kassierer "Klar" antwortet oder vielleicht angesichts des Betrags
"Nur
mit Ausweis". Und dann sagt der Käufer "OK" - und jetzt?
Immer noch
kein Vertrag geschlossen? Ich sehe da jedenfalls ein perfektes
Verpflichtungsgeschäft.
Man könnte vielleicht die Ansicht vertreten, daß der
Verkäufer den
Vertragsabschluß wegen der Kartenzahlung ablehnt, also kein Vertrag
zustandekommt. Wenn er aber üblicherweise EC-Karten akzeptiert und das
auch für den Möchtegern-Käufer erkennbar ist (z. B. weil es
durch
entsprechenden Symbole angedeutet wird), dann macht er sich
SE-pflichtig aus CIC. Und ja, der Schaden läßt sich beziffern: der
Kunde beauftragt kurzerhand einen RA mit der Wahrnehmung seiner
Interessen - der wiederum holt sich drei Angebote stadtbekannter
Trödler bzw. Transportdienstleistungsunternehmer ein, beauftragt den
billigsten mit der Realisierung der "Einkaufsliste" (läßt
den also den
Krempel nochmal einkaufen und anliefern) und stellt dann dem Verkäufer
dessen Dienstleistung sowie sein Honorar in Rechnung - warum soll man
sich die Hacken plattrennen, wenn man von einem Geschäftsmann
verarscht wird ...
(Alternativ wäre es evtl. im Sinne einer Schadensminderungspflicht
auch denkbar, daß der Händler aufgefordert wird, die vorenthaltenen
Waren nun anzuliefern, weil ein erneuter Einkaufsgang unzumutbar ist.
Diese Aufforderung dürfte mn aber sicher auch durch einen Anwalt
übermitteln lassen - zu Lasten des Händlers natürlich.)
> [1] Ausgenommen sind die "üblichen Ausnahmen" wie
"Sonderanfertigungen"
> etc...
> Aber darum geht es hier ja wohl auch nicht.
Nein. (Ich meine "ja". ;-) )
Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse
Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus